Was ist Osteopathie?

Osteopathie

Osteopathie wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Kansas, Nord Amerika, von Andrew Taylor Still entwickelt. Die Verbesserung der Beweglichkeit steht bei der Ostopathie im Mittelpunkt. Dazu wird nach einem Gespräch  (Anamnese) und eine visuelle (mit den Augen) Befundaufnahme der Körper manuell (mit den Händen) auf Beweglichkeit untersucht.

In einem gut beweglichen Körper
•    Fließen Blut, Lymphe und andere Säfte so wie sie fließen sollen.
•    Bewegen sich Knochen, Sehnen, Muskeln, Gelenke, Bändern, Fazien wie der Körper das braucht
•    Sind Selbstheilungskräfte aktiver und leistungsfähiger

Wie funktioniert eine osteopathische Behandlung?
Nach dem Befund werden viele Arten von Zusammenhänge in Betracht gezogen. Um nur einige wenige zu erwähnen:
•    Wirbel haben eine Auswirkung auf Organe und anders herum.
•    Spannungen in Faszien verhindern ein freies Fließen des Blutes und der Lymphe. Außerdem können sie Einfluß auf das Hormonsystem, die Verdauung und andere Systeme haben
•    Die Spannung in den Muskeln wird erhöht, wenn Nerven oder Organe nicht frei beweglich sind.

Die Warum-Frage steht ganz zentral bei der Suche vom Symptom zur Ursache – Ein Beispiel: Während der Befundaufnahme wird festgestellt, dass sich ein Knie nicht gut bewegt.

Warum bewegt sich das Knie nicht gut? Ein Muskel verhindert die Bewegung. Warum ist der Muskel angespannt oder verkürzt? Vielleicht kommen die Spannungen aus dem Fuß oder aus dem Becken. Und so wird weiter gesucht, bis man die vermutliche Ursache gefunden hat.

Ursachen
Osteopathen suchen also nach Ursachen im Bewegungsapparat. Mehrere Wege führen hier zum Ziel. Manche Osteopathen suchen über Schlußfolgerung aus der Befundaufnahme. Andere  erspüren direkt mit den Händen wo und wie gearbeitet werden muss.